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		<title>lab-o-log Newsfeed</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 10 Aug 2010 23:20:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Die Daten sind sicher...</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>...oder auch nicht. Über die Nebenwirkungen gehosteter Dateien.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist ja recht praktisch, Dateien bei Anbietern wie Youtube, Vimeo oder auch flickr unterzubringen. So praktisch und einfach, dass es viele gibt, die eigene Videos auf ihrer eigenen Website via Youtube einbinden.
So zum Beispiel auch Alexander Lehmann, der seinen preisgekrönten Film &quot;Du bist Terrorist&quot; nicht nur bei Vimeo eingestellt hat, sondern ihn darüber auch auf seiner Homepage&nbsp;<link http://dubistterrorist.de/ - extlink>http://dubistterrorist.de/</link> präsentiert.
Leider war der Film kürzlich plötzlich nicht abrufbar, da die &quot;Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsschäden&quot; (GVU) eine Sperrung bei Vimeo veranlasst hatte. Ebenso traf es den &quot;Elektrischen Reporter&quot; Mario Sixtus, dessen unter der Creative Commons stehenden Filmbeiträge ebenfalls gesperrt wurden.
Mit der Entschuldigung, das wäre ein Versehen und würde korrigiert, wollte sich dieser allerdings nicht zufrieden geben und fordert eine strafbewehrte Unterlassungserklärung. Da die GVU diese nicht freiwillig abgeben wollte, gab es nun eine Abmahnung.
Mehr dazu findet ihr 
<ul><li>im Blog von <link http://sixtus.cc/in-sachen-gvu - extlink>Mario Sixtus</link> oder</li><li>bei seinem Anwalt <link http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/10/gvu-panne-5-von-5-millionen/#more-15509 - extlink "Blog von Udo Vetter">Udo Vetter</link> oder&nbsp;</li><li>in der (ziemlich dürren) <link http://www.gvu.de/25_149_5_von_5_Millionen_Loeschungsaufforderungen_im_Namen_der_GVU_Branchenprojekt_richtet_sich_gegen_Portalseiten_mit_illegalen_Inhalten.htm - extlink "PK der GVU auf deren Website">Presseerklärung der GVU</link>.</li></ul>
Das ist natürlich ein guter Grund zu Schadenfreude und wirklich schön ironisch.
Es zeigt aber nebenbei auch was der Preis für die unkomplizierte Einbindung und das Auslagern der technischen Schwierigkeiten der Videoeinbindung ist: der Verlust der Hohheit über die eigenen Daten. 
Es ist mehr als ein wenig beunruhigend wenn die von&nbsp;einem selbst hochgeladenen eigenen Filme von Dritten gesperrt werden können, so dass sie auf der eigenen Website nicht mehr abrufbar sind.
Insofern werde ich mir beim nächsten einzubindenden Video etwas länger Gedanken machen, ob der Gewinn an Bequemlichkeit den Verlust an Kontrolle wett macht. Meinen flickr-Account werde ich trotzdem nicht kündigen. Und mich darüber freuen, wenn die GVU ordentlich auf die Finger bekommt.]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 23:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die gelbe Gefahr</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Versteckte Klauseln in den AGBs der Post machen den E-Brief zu einer riskanten Angelegenheit.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einen sehr lesenswerten Artikel zum &quot;E-Brief&quot; der Post und den damit verbundenen Risiken für die Nutzer hat&nbsp;Richard Gutjahr auf seinem Blog geschrieben.
Obwohl es grundsätzlich begrüßenswert und längst überfällig ist, eine Möglichkeit zu schaffen, auch Emails rechtsverbindlich zu versenden und zu empfangen ist der E-Brief der Post die denkbar schlechtestmögliche Umsetzung (naja, wer weiß, was noch kommt).
Besonders brisante Klauseln verstecken sich in den AGBs:
<ul><li>Die Nutzer verpflichten sich, den Posteingang einmal werktäglich zu prüfen - also auch im Urlaub etc.</li><li>Die Post gibt die Adresse per Default an &quot;Geschäftskunden / Versender&quot; weiter (dem kann man allerdings widersprechen)</li><li>Auch gelöschte (!) E-Briefe werden für einen nicht näher definierten Zeitraum gespeichert</li><li>Für E-Briefe gilt nicht das Briefgeheimnis sondern die wesentlich lascheren Schutzrechte des Fernmeldegeheimnisses</li></ul>
Aber lest selbst:&nbsp;<link http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/ - extlink "Zum Blogpost von Richard Gutjahr">http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/</link>
Für mich hat sich der E-Brief damit erst einmal erledigt - weiterhin nutze ich stattdessen <link http://wwwkeys.de.pgp.net/pks/lookup?search=kai+Laborenz&op=vindex - extlink "Mein öffentlicher PGP-Key">PGP</link>, um Emails zu signieren oder zusätzlich zu verschlüsseln.]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ct extra Webdesign mit TYPO3-Artikel</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Im ct extra Webdesign ist ein Artikel von mir und Andrea Ertel über TYPO3 erschienen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link https://www.heise.de/kiosk/special/ct/10/04/ - extlink "Heft beim heise-Verlag bestellen"><img alt="Cover ct extra Webdesign" class="nob" style="padding-right: 10px; padding-bottom: 10px; float: left; padding-top: 2px;" src="uploads/RTEmagicC_ct-webdesign.gif.gif" txdam="32" width="130" height="184" /></link>Das aktuelle ct extra Webdesign ist zwar schon ein paar Wochen im Handel, aber das Referenzexemplar ist gerade erst bei mir eingetrudelt. Deshalb hier ein verspäteter Hinweis auf die durchaus lesenswerte Sammlung von ct-Artikeln rund um das Thema Webdesign.
Im Abschnitt über CMS ist der Artikel &quot;Content-König&quot; von Andrea Ertel und mir über TYPO3 erschienen. Dabei handelt es sich um eine aktualisierte Fassung eines schon einmal in der regulären ct (1272009) erschienenen Artikel.
Aber auch zu anderen CMS, Webstandards, Design, Javascript oder &quot;plain PHP&quot; gibt es sehr interessante Artikel. Einen Überblick und den Bestelllink gibt es beim heise-Verlag:&nbsp;<link https://www.heise.de/kiosk/special/ct/10/04/ - extlink "Heft beim heise-Verlag bestellen">https://www.heise.de/kiosk/special/ct/10/04/</link>.]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn der Postmann zweimal klingelt...</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>bzw. der Telekom-Techniker (für die Jüngeren: das war mal das selbe). Oder: 
Wie beim Umzug meines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich bin am 11.4. umgezogen. Damit verbunden sind ja eine Reihe von Ummeldungen und Benachrichtigungen: Post, Strom, Finanzamt, Meldebehörde und - DSL/Telefon.<br />Als regelmäßiger ct-Leser weiss ich natürlich, dass gerade letzteres keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Von wochenlanger Nicht-Erreichbarkeit bis hin zu ewiger Verdammnis kann einem beim Umzug seines Anschlusses alles passieren. <br />Also habe ich es frühzeitig (4 Wochen) und möglichst einfach gemacht: Anbieter und Tarif belassen, obwohl Vodafone unfreundlicherweise einen Umzug gleich mit einer neuen Mindestlaufzeit von 24 Monaten verbindet. Sie werden wissen, warum.<br />Eigentlich lief dann aber doch alles glatt. Ich habe zwar am Tag der angekündigten Umschaltung den Techniker knapp verpasst, aber von einem Supporter den Tipp bekommen, die Geräte einfach einmal anzuschließen. Und siehe da - Internet und Telefon liefen!<br />Leider hatte inzwischen der Telekom-Techniker seinen Mißerfolg gemeldet und damit ein Verfahren angestoßen, dass so schnell nicht zu stoppen ist. <br />Am folgenden Tag erhielt ich von Vodafone eine SMS: Leider habe der Techniker mich nicht vorgefunden und ich möge doch bitte den Support anrufen. Das habe ich dann auch getan und erläutert, dass eigentlich alles ok sein. Alles klar, dann würde er das jetzt im System vermerken und wünsche mir noch viel Spaß.<br />Zwei Tage später kam dann eine schriftliche Mitteilung von Vodafone selben Inhalts, die ich zunächst ignoriert habe - gefolgt von einer weiteren SMS und letzten Mittwoch einem neuen Brief mit einem konkreten Termin für einen neuen Technikereinsatz. Also rief ich noch einmal beim Support an und betonte, mit dem Anschluss sei wirklich alles ok. Alles, klar, dann storniere er den Termin, so der freundliche Herr vom Support.<br />Heute morgen um 9:00 Uhr stand dann der Telekom-Techniker vor der Tür...<br />Also liebe Vodafone - noch einmal zum MItschreiben: Mein DSL-Anschluss ist in Ordnung und voll funktionsfähig. Wirklich. Echt. Ganz ehrlich.<br /><br />(to be continued..)]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 22:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weniger fliegen - leicht gemacht</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Da ich in letzter Zeit kaum noch zum schreiben komme, nun einmal ein Gastartikel. Ein Bekannter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem ich eine schöne Woche in Toronto hatte, bin ich weiter nach Chicago geflogen, um hier in USA ein weiteres technisches Training zu absolvieren.
Ich kann nur sagen, &quot;Die spinnen die Ammis!&quot;. Am Flughafen war es relativ leer und ich wußte ja, dass ich etwa 3h vor Abflug am Flughafen sein muss. Diese 3 Stunden habe ich auch gut gebraucht. Die Idioten haben in ihrer Terror-Panik, so ziemlich alle ihre Gerätschaften an mir ausprobiert. Dazu muss man wissen, dass US Police und Zoll schon am Flughafen in Kanada ihr eigenes Hoheitsgebiet haben. Es sind also nicht die kanadischen Behörden, sondern die US-Behörden, die einen dort am Flughafen schikanieren.
Es beginnt damit, dass man sich zuerst an einem Self-CheckInn Terminal legitimieren muss. Man steckt seinen Reisepass in einen Schlitz und beantwortet 1000 Fragen (Persönliche Angaben wie Wohnort, Alter, Name, dann Grund der Einreise, Adresse in USA, Aufenthaltsdauer, Telefonnummer unter der man in USA erreichbar ist, Flugnummer, in welchen Ländern man in den letzten 6 Monaten war, usw.) -&gt; Dauer ca. 15 min. Wenn man alle diese Daten parat hat. Wer kennt schon die Postleitzahl des Ortes in dem man sich aufhalten wird? Die Belohnung - Bingo - eine Bordkarte (ach guck an)!
Jetzt reiht man sich in die Menschenschlange ein. In der Schlange hat man Zeit und füllt unterdessen ein grünes Visaformular (stehend in der Hand) aus. Vorteil hat, wer einen Kugelschreiber zur Hand hat. Verlangt werden so ziemlich dieselben Angaben, die man zuvor am Terminal mühsam eingeklimpert hat und die man, wie ich, schon vor 4 Wochen online bekannt gegeben hatte.
Jetzt wird das Gepäck (inklusive Handgepäck) vermessen und gewogen. Nachdem 100 Leute vor einem (ich hatte Glück), ihr Gepäck umgepackt/umverteilt und teilweise Dinge weggeworfen oder nachbezahlt haben, schleppt man seinen Koffer weiter zur nächsten Station. Hier werden wieder Ausweis, Bordkarte und Visaformular gescheckt und man bekommt ein weiteres Formular in die Hand gedrückt. Hier gibt es Tische und Kugelschreiber an einer Kette. Verlangt werden Angaben zu den Dingen die man mit sich führt und die man ggf. in den USA belässt, also wie üblich Angaben zu Waren, ob man Hirschgeweihe dabei hat, oder Sprengstoff, wie viel davon und in welchem Wert, etc.
Weiter geht’s! Jetzt wird der mühsam gepackte Koffer wieder ausgepackt und z.B. auf Sprengstoff untersucht. Das war 'ne Show! Wie an einem Grabbeltisch, da wurde Unterwäsche hochgehalten und Gerätschaften präsentiert... Interessant was die Mitreisenden so alles in Ihren Koffern haben…. Hihihi.
Endlich kann man nun seinen schweren Koffer (bei manchen ist er ja nun nicht mehr so schwer) selbst auf ein Band wuchten und einen Gepäckabschnitt, den man vorher bekommen hat, aufpappen - falls alle Dokumente vollständig waren. Ihr könnt Euch vorstellen, dass bei jedem zweiten die Dokumente nicht vollständig, oder ordnungsgemäß ausgefüllt, bzw. einfach unleserlich waren, weil zuvor stehend ausgefüllt. Immerhin gut, dass ich den Koffer nicht noch ins Flugzeug einladen musste.
So, aber geschafft ist der CheckInn noch lange nicht, weiter geht's! 
Nur noch belastet mit dem Handgepäck, zahlreichen Zetteln und Mantel, Schal und sonstigem (es ist einen nämlich mittlerweile ganz schön heiß geworden), geht es weiter zum Handgepäck und Körpercheck. Erst einmal das gleiche Spiel wie vorher mit dem Koffer. Alles, ja alles auspacken und in eine Wanne legen. Ich musste mein Handy, meinen PC und meinen Beamer anschließen und einschalten. Das Windows-XP-Begrüßungsbild reicht da nicht, NEINnnn! Schön den Rechner hochfahren (das dauert bei mir, ohne Netzwerkanschluss sehr lange, weil der Computer nach einen passenden Netzwerkanschluss sucht). Dann wurden Proben an meinen Geräten abgetupft und auf Sprengstoff untersucht, die Batterien aus meinem Laserpointer entnommen und und und. Mein Rucksack hat 5 Taschen mit Reißverschluss und jede Menge Fächer und Nischen, man man man!
Aber ein Gutes hat es, jetzt weiß ich endlich wieder was ich da alles so mit mir rumschleppe *grins*, da hat sich über die Jahre eine Menge angesammelt. Das fanden die Behörden auch und haben meine ca. 10 Jahre alten Kaugummis aus Japan auf Drogen, oder sonst etwas untersucht (weil die mittlerweile total krümelig, bzw. pulverig waren).
So, nun war mein Handgepäck nach deren Auffassung sauber. Jetzt geht’s weiter mit der Personenkontrolle. Eine nette Dame ließ mich zunächst meine Schuhe, dann meinen Pullover und zuletzt meine Jeans ausziehen (aber egal es war ja eh ziemlich heiß und ich kochte bereits innerlich vor Wut). So wie ich war mussten wir (also das betraf nicht nur mich, sondern alle Passagiere), ca. 30m zu einem Körperscanner laufen und uns mit ausgestreckten Armen, nacheinander dort reinstellen.
Tja, und man glaubt es kaum, jetzt durften wir uns wieder anziehen und wir waren drin, dachte ich...
Weiter geht’s zu Passkontrolle. Alle Finger wurden gescannt und ein Foto von mir gemacht. Dann wurde mein Reisepass gecheckt (es ist übrigens schon ein ganz aktueller mit biometrischen Daten). Nun gab es noch ca. 20 Fragen, im Wesentlichen das, was ich ja nun schon mehrfach eingetippt und in Formulare geschrieben hatte und so'ne Fragen, warum ich über Kanada in die USA reise und wie meine Firma heißt, was ich beruflich mache und wo unsere Niederlassungen sind.
Beeindruckt war der Officer scheinbar von meinen vielen Stempeln in meinem Pass. Und nun, &quot;Wow&quot; unglaublich! Ich darf in die USA - Juhuuu! Das alles ging bei mir aber nur so schnell, weil ich immer freundlich, verständnisvoll mitgemacht habe und immer artig gelächelt habe. Hinter mir waren Leute so aufgebracht, die stehen bestimmt immer noch da… hihihi
Also Fazit: Wer nicht wirklich in die USA muss, sollte die Idioten da besser unter sich lassen!
Das Beste war, in Chicago angekommen, gab es keinerlei Kontrollen und das Gepäckband war außerhalb des Sicherheitsbereiches. Wenn ich das nicht gefunden hätte, dann wäre mein Koffer da lustig rumgekreist und jeder, ja auch Leute außerhalb vom Flughafengebäude hatten Zugang und hätten ihn einfach mitnehmen können!]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Namen der Wissenschaft</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Comedian Vince Ebert kritisiert mangelnde Wissenschaftlichkeit in der öffentlichen Debatte,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich bin ein großer Freund der wissenschaftlichen Methode. Ich bin der Meinung, nur durch Beobachten und Überprüfen können wir den Dingen auf den Grund gehen und unser Wissen über die Welt vergrößern. 
Ärgerlich werde ich aber, wenn Wissenschaft missbraucht wird, um die eigene politische Weltanschauung zu untermauern. Daher musste ich auf das Interview mit Vince Ebert auf http://www.freiewelt.net/nachricht-1844/%22autorit%E4ten-nicht-blind-vertrauen%22---interview-mit-vince-ebert.html folgenden Kommentar schreiben. 
<blockquote>Vince Ebert plädiert für mehr Sachlichkeit und wissenschaftliches Denken. Das ist gut. 
Weniger gut ist, dass er diesen wissenschaftlichen Anspruch offenbar für sich selbst nicht so Recht annehmen mag.
Statt wissenschaftlich-sachlich zu argumentieren, polemisiert und verkürzt er was das Zeug hält. 
Ein Beispiel: Vielen Polit-Kabaretisten fehle ein echtes Querdenken, weil sie einen ideologischen, meist linken Hintergrund hätten... Interessante These - aber wo sind die Belege? Mich würde auch mal die Quellenangabe des folgenden Zitats interessieren, mir kommt der Wortlaut doch sehr bekannt vor. Allerdings nicht aus dem Mund eines berühmten Kabarettisten, sondern als - ziemlich abgeschmackter - Alltagswitz. Mag sein, dass das tatsächlich so gefallen ist, nachprüfen können wir es nicht. Das ist genau das Gegenteil von wissenschaftlicher Diskurskultur.
Auch an anderer Stelle passt es mit der Wissenschaft nicht so Recht. Klimawandel? Wird mit dem Beiwort &quot;angeblich&quot; ins Reich der Phantasie verwiesen - und damit die über Jahrzehnte laufende wissenschaftliche Diskussion zwischen zigtausenden Wissenschaftlern hinweggewischt. Ach ja richtig - das sind ja im Grunde gar keine richtigen Wissenschaftler, sondern - ja was?. Offenbar alle Betrüger, die sich Wissenschaftler nennen und mit funktionsuntüchtigen Modellen ihre eigene Meinung den Politikern von Deutschland bis China untergejubelt haben um sich mit Forschungsgeldern vollzustopfen. Ein genauere Beschäftigung mit den kritisierten Modellen ist dann natürlich überflüssig...
Alles klar, Herr Ebert.
Solarenergie heisst so, weil sie &quot;so lala&quot; funktioniert. Alles klar, Herr Ebert. So geht also Wissenschaft.
Lustig wird es auch wenn Ebert Technikkritikern vorwirft, keine Ahnung von den diskutierten Themen zu haben. Er selbst zitiert an anderer Stelle (http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php/rmn01.c.5352850.de) seinen &quot;Onkel Günter&quot; der angeblich seine Altbauwohnung mit Ökostrom heizt. Heizen mit Strom? Wenn das wirklich stimmen sollte (wenn es wirklich einen &quot;Onkel Günter&quot; gibt - aber vielleicht lebt der ja auch im gleichen Paralleluniversum wie der &quot;berühmte Kabarettist mit den Millioneneinnahmen&quot;) dann wäre das Heizen mit Strom der tatsächliche Unfug - und nicht gerade die Regel.
Aber so wird verkürzt und vermengt, was das Zeug hält - &quot;Solarenergie mit &quot;Ackerbau vor 100 Jahren&quot; und &quot;Schulen, in denen Kinder ... den eigenen Namen ... tanzen&quot; - um sich das Klischee eines Technik-feindlichen Mainstreams zurecht zu zimmern. 
Und das alles unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaft - leider kann die sich nicht gegen solche Vereinnahmung wehren...
</blockquote>]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 09:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von Stalin lernen heisst siegen lernen</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Unter der neuen CDU-Führung verschwinden erst einmal unerwünschte Publikationen von der Website des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie netzpolitik.org berichtet, hat der neue Umweltminister Norbert Röttgen nichts Wichtigeres zu tun, als die Website des Ministerium von politisch nicht mehr passenden Informationen reinigen (darunter von der Unesco preisgekrönte Schulmaterialien) zu lassen. 
<img src="uploads/RTEmagicC_325368467b.jpg.jpg" alt="Stalin ließ nach internem Machtkampf Leo Trotzki aus offziellen Bildern entfernen" height="183" width="250" />
Immerhin befindet er sich bei der Auslöschung der ungeliebten Vergangenheit in <link http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/geschichte/Damnatio-memoriae--Wie-Stalin-die-Erinnerung-ausloeschte/1015862,CmC=1015858.html>prominenter Gesellschaft</link>. 
Dumm nur, dass die Dokumente auch an anderer Stelle und über das <link http://archive.org>Webarchiv</link> (leider nur in Teilen) inzwischen verfügbar sind.
(gefunden auf <link http://www.netzpolitik.org/2009/altlastenentsorgung-im-bundesumweltministerium/>netzpolitik.org</link>)]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Früher war alles besser</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Was passiert, wenn Hardware und Software nicht zusammen gehören zeigt das Sony Vaio P11z</description>
			<content:encoded><![CDATA[Schon seit&nbsp; Jahren bin ich großer Fan der kleinen Sony Vaio-Notebooks. Nachdem mein letztes Notebook langsam nicht mehr mit moderner Software mithalten kann (512 MB RAM...) habe ich vor einiger Zeit das Sony Vaio P11z entdeckt: Winzig klein und federleicht (650g) und mit allem ausgestattet, was das Herz des mobilen Nomaden begehrt - GPS, UMTS (natürlich WLAN), Kamera, SD-Slot...
Erschienen Anfang des Jahres hat sich der Preis nach ein paar Monaten halbiert und liegt jetzt auf mittlerem Netbook-Niveau (um die 500 €). Da konnte ich dann nicht mehr warten und habe mir das Gerät bestellt. Der erste Endruck der Hardware war auch entsprechend überzeugend: hochwertige Haptik und wirklich handlich - zur Not passt es auch in die Tasche einer Jeans (nicht hinsetzen). Die Tastatur ist angenehm groß und der extrem hochauflösende Bildschirm (1600x768) ist gestochen scharf. Da ich ja weiss, wie man die Schrifteinstellungen eines Betriebssystems ändert (die Beschäftigung mit Barrierefreiheit bietet manchmal ungeahnte Zusatzvorteile), stört mich die Kleinteiligkeit nicht. 
Kommen wir zur Software (dramatische Pause von mindestens 5 Sekunden). Sony hat dem Vaio einen &quot;Instant On&quot;-Modus spendiert - ein Mini-Linux, mit dem man Musik hören, Bilder und Videos ansehen und sogar surfen oder skypen kann. Das ist eine nützliche Sache - wie nützlich, merkt man, wenn man das erste Mal das Hauptbetriebssystem startet. Windows Vista.
Mir ist wirklich unklar, wie Sony eine derartig unpassende Kombination von Hard- und Software auf seine Kunden loslassen kann. Die Arbeit mit dem V11z unter Vista verleiht dem Wort &quot;langsam&quot; eine völlig neue Dimension.
Nach dem ersten Start (gefühlte 2 Stunden, tatsächlich knapp 4 Minuten) fängt das System erst einmal an, Updates herunterzuladen und zu installieren (das hat dann tatsächlich 2 Stunden gedauert). Wie lange die Medien-Software braucht, (noch nicht vorhandene) Multimedia-Inhalte zu indexieren weiss ich nicht - meine Geduld reichte nicht aus, bis zum Ende zu warten.
Selbst nach den Abschalten aller Vista-typischen Spielereien ist mit dem System nicht zu arbeiten. Sony stellt zwar ein &quot;kostenloses&quot; (sprich: 25 €) Upgrade auch Windows 7 zur Verfügung. Die angekündigte Wartezeit beträgt allerdings 3 Wochen, so lange wollte ich nicht warten. Also Downgrade auf Windows XP.
Glücklicherweise gibt es viele Leidensgenossen, so dass ich den etwas sperrigen Prozess nach Anleitung statt im &quot;Trial-an-Error&quot;-Verfahren durchführen konnte. Am meisten haben mir dabei das Blog von &quot;dasI&quot; und das Vaio-Forum geholfen:
<typolist>
<link http://www.leben-zwo-punkt-null.de/blog/?tag=vgn-p11z>http://www.leben-zwo-punkt-null.de/blog/?tag=vgn-p11z</link> 
<link http://forum.pocketables.net/forumdisplay.php?f=83>http://forum.pocketables.net/forumdisplay.php?f=83</link>
</typolist>
Mit den dort genannten Verfahren und Treibern konnte ich mein V11 auf Windows XP downgraden und siehe da - es geht. Mit einem passenden Betriebssystem läuft das Kleine richtig schnell und es lassen sich auch alle Vaio-spezifischen Funktionen nutzen. 
Zwei Dinge stören den ansonsten guten Gesamteindruck doch noch ein wenig: Der Standardakku ist einfach zu klein - die Laufzeit von 2-2,5 h im Normalbetrieb ist er für ein &quot;Immer-dabei&quot;-Gerät einfach zu kurz. Ich werde mir also den zusätzlichen Langzeitakku besorgen. Damit soll das Gerät auf eine Laufzeit von ca. 4 h kommen (und wiegt 100g mehr).
Das eingebaute GPS wird nur unzureichend unterstützt - es gibt keine Navigationssoftware, sondern nur eine Google-Toolbar mit Standortfunktion, die als Betaversion auch nur im Internet Explorer funktioniert. Da geht mehr...&nbsp;
Zum Anschluss noch zwei Tipps für Laptopbesitzer in Sachen Katastrophenschutz (nachdem meiner Freundin im Krankenhasu(!) der Laptop gestohlen wurde):
<typolist type="1">
<link http://www.truecrypt.org/>Truecrypt </link>verschlüsselt die Festplatte (komplett oder nur einen Container) so dass wenigstens keine vertraulichen Daten in die Händer der Diebe fallen
Das <link http://preyproject.com/>Preyproject</link> bietet eine kostenfreie Möglichkeit, einen gestohlenen Laptop wieder aufzuspüren. Einmal registriert, kann man im Diebstahlsfall eine Software aktivieren, die die IP-Adresse der Internet-Verbindung überträgt (und bei MacBooks auch ein Bild über die integrierte Webcam).
</typolist>]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 09:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zum Leistungsschutzrecht</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>Um Verlage vor Google zu schützen, soll ein Leistungsschutzgesetz erlassen werden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Michalis Pantelouris schreibt in seinem Blog &quot;Print würgt&quot; alles nötige darüber: <link http://print-w%C3%BCrgt.de/2009/10/21/das-leistungsschutzrecht-%E2%80%93-oder-wie-bastle-ich-mir-ein-gesetz/>http://print-würgt.de/2009/10/21/das-leistungsschutzrecht-%E2%80%93-oder-wie-bastle-ich-mir-ein-gesetz/</link>.]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 15:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>c'T-Artikel zu TYPO3 erschienen</title>
			<link>http://www.laborenz.de/</link>
			<description>In der aktuellen Ausgabe der c'T (06/209) ist ein Artikel von Andrea Ertel und mir zu TYPO3...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In dem Einführungsartikel beschrieben wir die Installation und den Weg zur ersten Ausgabe von Inhalten für TYPO3-Einsteiger.
Bei dem riesigen Funktionsumfang von TYPO3 ist das natürlich nur ein winziger Einblick, beleuchtet aber alle wichtigen Konzepte kurz (vielleicht gibt's ja irgendwann mal eine Fortsetzung..).
Zum Artikel haben wir auch ein Archiv mit den Beispieldateien erstellt, was in der c'T nicht so deutlich herauskommt. Hier sind die <link http://www.laborenz.de/fileadmin/user_upload/cT-typo3-beispiele.zip>Beispielskripte zum Download</link>. ]]></content:encoded>
			
			<author>blog@laborenz.de</author>
			<pubDate>Tue, 26 May 2009 12:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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