lab-o-logÜber Webdesign, Barrierefreiheit,
TYPO3 und was sonst wichtig ist

Zum Thema auf Twitter

17.05.2012 17:46 schrieb AsiaKochaNiemcy

Oft erleben verschiedene Ärgernisse, dass jemand Sie fragt, oft ohne Grund. Zum Beispiel, beneiden Sie andere berühmte ...

17.05.2012 09:16 schrieb stimuleriker

http://t.co/7IoQe8F3 wünscht einen angenehmen Vatertag, ohne Blesuren und Ärgernisse

15.05.2012 09:52 schrieb MiZech

@DJ_Kizetsu Zug bleibt irgendwo stehen, wartet, Leute nerven. SB-HBF bis HTW: 20 Minuten. Welche Ärgernisse hält die Heimfahrt wohl bereit?

14.05.2012 09:56 schrieb OptiMaler

Unordnung: So besiegen Sie die klassischen kleinen Ärgernisse. http://t.co/TE844Rtd

13.05.2012 16:15 schrieb Hutmacherin

Um meine Gesundheit hinsichtlich Stress und erhoehtem Blutdruck durch Aergernisse zu schonen, bin ich vorruebergehend nicht erreichbar.

26.09.2005, 16:34 Uhr Ärgernisse

Wo komm' all die Links nur her?

Auf immer mehr - inzwischen auch deutschsprachigen Sites - finden sich als Links getarnte Werbeeinblendungen. So wird die Grenze zwischen Content und Commerce weiter abgebaut.

Aufgefallen ist es mir zuerst nur auf englischen Seiten, aber neulich auch erstmals auf einer deutschen - nämlich golem.de. In den Forenbeiträgen (interessanterweise nicht in den redaktionellen Beiträgen) tauchen grüne, besonders dick unterstrichenen Links auf - bzw. sehen sie aus wie Links.

Intellitext in Action Tatsächlich aber sind es Textanzeigen, was man erst erkennnt, wenn man mit der Maus darüber fährt. Dann nämlich poppt ein kleines Fenster mit der Werbebotschaft auf. Es handelt sich um die neue Technologie "Intellitext" von Vibrant Media.

Warum ärgert mich so etwas besonders? Es gibt ja weissgott nervigere Werbeeinblendungen, Intersticials oder DHTML-Fenster, die sich nicht mehr schließen lassen...

Hier wird der Grundpfeiler des Webs - der Link - als trojanisches Pferd für Werbebanner mißbraucht. Und die in vielen Angeboten viel zu niedrige Schwelle zwischen redaktionellen Inhalten und bezahlter Werbung wird noch weiter gesenkt. Das passt gut in den aktuellen Zeitgeist, wo in Vorabenserien Schleichwerbung (schöne Umschreibung: "product placement") stattfindet und viele Medienbeiträge nur noch Container zur Unterbringung von Werbebotschaften sind. Was kommt als nächstes? Werden nach einer Eingewöhnungsphase auch die redaktionellen Beiträge mit automatischen Werbelinks verpflastert? Und bekommen dann die Redakteurer Vorgaben, welche Worte sie in ihren Artikeln zu verwenden haben?
(Die Redaktion der Online-Präsens von Forbes hat sich anerkennenswerter Weise dieser Versuchung widersetzt - hier wurde die Linkvermüllung nach kurzer Zeit eingestellt.)

Meiner Meinung ist diese Art von Werbung auch nicht mit dem § 13 des Mediendienste-Staatsvertrags oder dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (§4 Schleichwerbung) in Einklang zu bringen.

Wie wird man's los?

Wie kann man sich nun vor dieser ungewollten Verlinkung schützen? Firefox-Benutzer haben es einfach: mit Hilfe der auch sonst emfehlenswerten Erweiterung Ablock lassen sich die Werbelinks durch Eingabe von "*intellitxt* als Filterbegriff rückstandlos entfernen. Als Forumsbenutzer ist man gegen das "Hijacking" der eigenen Beiträge durch die Betreiber weitgehend machtlos. Da hilft nur eins: dieses Forum in Zukunft meiden...

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