Ein Blick zur SXSW

Wer – wie ich – auch die englischsprachigen Webdesign- und CSS-Blogs verfolgt, bekommt den Eindruck, dass sich alle (und ich meine alle) diesbezüglichen Größen momentan in Austin, Texas aufhalten und der SXSW MUSIC AND MEDIA CONFERENCE (SXSW) beiwohnen.

Wer – wie ich – es dann doch nicht bis dorthin geschafft, hat um Molly Holzschlag, Douglas Bowman, Dan Cenderholm, Dave Shea (css zen garden) und Jeffrey Zeldman (AListApart) sowie Eric Meyer und viele andere zu hören, kann sich auch via Web einen kleinen Eindruck vermitteln.

Ein sehenswertes Beispiel wie eine Website entsteht, haben beispielsweise die Designer von Design Eye dort vorgeführt – ihre Schritte und Zwischenergebnisse lassen sich noch ansehen.

Absolut beeindruckend sind auch die Flashexperimente von Liquid Journey, Preisträger des auf der Konferenz vergebenen Web Awards.

Feundlicherweise stellen die Organisatoren von SXSW auch eine Anzahl von Konferenzdiskussionen und Präsentationen als Videos zu Verfügung – ich höre mir gleich auf jeden Fall Design 2010: What Will the Web Look Like When It Turns 20? (mp4) und How to Be Beautiful: More Hi-Fi Design with CSS (mp4) an. Die Videos stehen auch noch als höherwertige Quicktime-Versionen zur Verfügung.

Und wer immer noch nicht genug hat, kann sich in den diversen Blogs der oben genannten umsehen – wie gesagt, da geht’s seit Tagen um kaum etwas anderes…

Diese Materialmenge tröstet dann doch etwas darüber hinweg, dass wir in Deutschland kein solches Event haben – warum eigentlich nicht? Oder vielleicht ist es mir bislang einfach entgangen – dann bitte ich um sachdienliche Hinweise!

4 Gedanken zu „Ein Blick zur SXSW

  1. Schon möglich. Aber vielleicht auch damit, dass es solche “Webdesign-Gurus” in Deutschland eben (noch) nicht gibt. Das Web ist eben im angloamerikanischen Raum ein paar Jahre älter…

  2. Ja, außerordentlich schade, dass es so etwas nicht in deutschsprachigen Landen gibt, scheinbar ja auch nicht in Europa.
    Ob das wohl etwas mit dem “zurückhaltenden” Wesen der Deutschen zu tun hat?

  3. Kai Laborenz, Autor des hervorragenden Buches CSS-Praxis, führt im Lab-O-Log ein Weblog. Schwerpunkt ist zwar ziemlich Windows-lastig, aber für Webworker ist hier dennoch eine sehr kompetente Stimme regelmäßig im Web vertreten.

  4. Ach, ich weiß nicht…
    Da gibt es solche Webdesign- und CSS-Cracks wie einen gewissen Kai Laborenz oder Michael Charlier oder Cornelia Lange oder Claudia Klinger oder oder oder,…
    Da sind Stefan Münz, die Segerts, Stefan Mintert, Jens Meiert und und und…
    Wir trauen uns bloß nicht!
    Just my 2 cents!

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